Donnerstag, 08.01.2026
Ackermann und Lenk in Böblingen
“Formen finden, Geschichte gestalten: Zwei bildhauerische Positionen zum Bauernkrieg.“
Besuch der Kooperationsausstellung 500 Jahre Bauernkrieg in Böblingen – Bildhauerpositionen im Dialog: Denkmäler von Lutz Ackermann (Nebringen) und Peter Lenk (Bodman)
Bevor die Ausstellung am 11.01.2026 schließt, haben wir noch die Gelegenheit, sie zu begehen und eine fachkundige Führung durch Frau Corinna Steimel, die Leiterin der Städtischen Galerie, zu erhalten. Die Einführung beginnt in den Räumen der Städtischen Galerie. Nach einem Kaffee im Stehen (Spende erbeten) geht es ins Freie. Die Ausstellung will sichtbar machen, dass Plastiken und Skulpturen mehr sind als bloße Formästhetik. Sie sind gesellschaftspolitischer Kommentar, künstlerische Reflexion und aktive Erinnerungskultur.
| Leitung | Renate Brujmann |
| Führung | Frau Corinna Steimel, Leiterin der Städtischen Galerie Böblingen |
| Treffpunkt | 14:35 Uhr S-Bahnsteig Herrenberg, S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 8,-€ (Nichtmitglieder 9,-€) für Fahrt und Führung |
| Anmeldung | Ab sofort bei Frau Würffell |
Donnerstag, 15.01.2026
„Mechthild von der Pfalz und der Ehninger Altar“ – Vortrag
Referentin: Dr. Michaela Bautz, Nufringen
In Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg
Die Fürstentochter Mechthild von der Pfalz (1419-1482), hochgebildet und kunstsinnig, war die Gattin des Grafen Ludwig I. von Württemberg und die Mutter von Eberhard im Bart. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes (1450) heiratete sie 1452 Erzherzog Albrecht IV., den Bruder des Habsburgerkaisers Friedrich III., und residierte ab 1454 im vorderösterreichischen Rottenburg. Dort scharte sie an ihrem „Musenhof“ Literaten, Gelehrte und Künstler um sich. Sie gilt als wichtige Wegbereiterin des Humanismus in Württemberg und Deutschland. 1477 war sie maßgeblich an der Universitätsgründung ihre Sohnes Eberhard in Tübingen beteiligt. Mechthilds Förderung der Künste zeigt sich auch in dem qualitätvollen „Ehninger Altar“, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart steht und der in diesem Vortrag genauer betrachtet werden soll.
| Zeit und Ort | 19.00 Uhr Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | 6,- € (Nichtmitglieder 8 €) |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Montag, 26.01.2026
„Als lebensunwert klassifiziert. Zwei Frauen aus Herrenberg – von der Anstalt Stetten zur Ermordung nach Grafeneck“
Vortrag von Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und der Evang. Erwachsenenbildung Herrenberg
Klara Wagner aus Gültstein und Charlotte Hahn aus Reusten verbrachten mehrere Jahre in der Heil- und Pflegeanstalt Stetten, bevor sie im Herbst 1940 in Grafeneck ermordet wurden. Aufgrund ihrer Behinderung galt ihr Leben als nicht lebenswert. Die Opfer und die Bedingungen in der Anstalt werden an diesem Gedenkabend in den Mittelpunkt gestellt.
Die Referentin Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt arbeitet als Referentin beim Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart und forscht im Bereich von Regionalgeschichte, Gender Studies und NS-Geschichte. Sie veröffentlichte u.a. ein Buch mit dem Titel „Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und „Euthanasie“ während des Nationalsozialismus“.
| Zeit und Ort | 18.30 Uhr Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | Spende |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Donnerstag, 05.02.2026
Vortrag „Faszination Jakobsweg“
von Jürgen Rist, Landesreferent für Pilgern bei „Kirche in Freizeit und Tourismus“ (Ev. Landeskirche in Württemberg)
In Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg.
Aus ganz Europa führen Jakobswege muschelförmig auf das Grab des Apostels Jakobus im nordspanischen Santiago de Compostela zu. In Baden-Württemberg wurden in den letzten 20 Jahren viele der traditionellen Jakobswege neu ausgeschildert. Sie bilden ein dichtes Netz und laden dazu ein, auf Teilstrecken zu pilgern. Jürgen Rist stellt bei seinem bebilderten Vortrag einzelne Jakobswege in Baden-Württemberg vor und beleuchtet die wachsende Bedeutung des Pilgerns in der Gegenwart. Dabei geht er auch auf verschiedene Jakobuskirchen ein. Er ist seit vielen Jahren mit Pilgergruppen unterwegs und ist 2025 in Santiago de Compostela angekommen.
| Zeit und Ort | 19.00 Uhr Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | 6 € (Nichtmitglieder 8 €) |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Hinweis
Zwei eintägige Pilgerwanderungen, die im neuen Programmheft der Ev. Erwachsenenbildung Herrenberg angeboten werden:
- Freitag, 25.04.2026: Pilgern auf dem Hirtenweg
- Dienstag, 10.06.2026: Pilgern auf dem Brenzweg
Dienstag, 03.03.2026
Schicksal. Schicksal?
Musikalischer Vortrag von und mit Johannes Fiedler, Bezirkskantor in Herrenberg
Unser Musiker und Referent schreibt zu diesem Thema: Menschen unterliegen Schicksalsschlägen. Johann Jakob Froberger, ein weitgereister Komponist, wollte den Rhein überqueren und ertrank dabei fast. Diesen Traum vertonte er in einer Allemande, die genau beschreibt, wie das passieren konnte. Der Monsieur de Blancrocher, ein berühmter Lautenist, fiel betrunken die Treppe herunter – und starb. Auch dafür haben wir nahezu kriminologische, musikalische Hinweise in seinem Tombeau, einem musikalischen Grabmal, das Froberger über ihn schrieb. Ludwig van Beethoven verlor einen Groschen und wütete darüber (wobei das völlig frei erfunden ist). Dieterich Buxtehude verlor seinen Vater und komponierte höchst komplizierte und gleichzeitig sehr berührende Musik zu seinem Angedenken.
Dies alles möchte ich Ihnen am 3. März zeigen: emotional und musiktheoretisch. Ich freue mich auf Sie!
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit musikalischen Darbietungen und fachkundigen Erläuterungen vom Experten.
Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des Kulturkreises statt, zu der eine besondere Einladung ergeht.
Wir haben bekanntlich im März 2023 unsere Vereinssatzung dahingehend geändert, dass eine Mitgliederversammlung nur jedes zweite Jahr verpflichtend ist. Somit wäre das Jahr 2026 ‚versammlungsfrei‘.
Da sich aber Anfang des Jahres eine Änderung in der personellen Zusammensetzung des Vorstands ergibt, wollen wir ausnahmsweise in einer Mitgliederversammlung am 3. März darüber berichten. Wir würden uns deshalb freuen, wenn hierzu unsere Mitglieder möglichst zahlreich anwesend sind. Natürlich soll dabei auch der persönliche Kontakt unter den Mitgliedern nicht zu kurz kommen.
| Zeit und Ort | 19.00 Uhr Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | Spende |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Donnerstag, 19.03.2026
Modenschau im Mittelalter- raffiniert exaltiert
Themenführung am Landesmuseum Württemberg
Die Zeit um 1500 war mit wichtigen Veränderungen auf politischer und kultureller Ebene verbunden und steht für die Wiedergeburt einer Mode, die sich durch neue Vielfältigkeit der Farben, Muster und Stoffe auszeichnet. Auch auf religiösen Darstellungen wie dem Zwiefaltener Passionszyklus gibt der Bildhauer Niklaus Weckmann detailgenau die Kleidung der verschiedenen Stände und Glaubensrichtungen im Römischen Reich um 1520 wieder. Das heilige Personal ist antik-zeitlos gekleidet, »Sünder«, die Christus quälen, tragen betont modische und kostbare Gewänder – wie die Pilger und Zeitgenossen von 1520, die vor den Reliefs beteten. Wir erleben den faszinierenden Wandel der Mode um das Jahr 1500 und entdecken, wie Farben, Muster und edle Stoffe den gesellschaftlichen Stand widerspiegelten. Der Zwiefaltener Passionszyklus von Niklaus Weckmann (um 1520), ein „Legendäres Meisterwerk“ in der Schausammlung des LMW, steht im Mittelpunkt unserer Betrachtungen.
| Begleitung | Dorothea Hünemörder, Elisabeth Kaiser |
| Führung | Bettina Marx, Kostümbildnerin |
| Treffpunkt | 13:25 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 18,-€ (Nichtmitglieder 20,-€) für Fahrt, Eintritt und Führung |
| Anmeldung | bis Donnerstag, 12.03 bei Frau Würffell |
Mittwoch, 15.04.2026
„Beutelsbach – Ein Ort der Landesgeschichte“
Halbtagesfahrt mit Führung zum Museum „Wiege Württemberg“ und Stiftskirche in Weinstadt – Beutelsbach
Mit Beutelsbach sind zwei herausragende Themen der württembergischen Landesgeschichte verbunden. Als Wiege Württembergs spielte der Ort vor 900 Jahren eine zentrale Rolle in der frühen Geschichte von Herrschaft und Familie der Württemberger. Darüber hinaus begann und endete 1514 der landesweite Aufstand des Armen Konrads hier. Bei unserem Besuch im alten Rathaus von Beutelsbach – heute „Museum Wiege Württemberg“ – wird uns die spannende frühe Geschichte Württembergs vorgestellt. Sie beginnt mit Konrad von Beutelsbach, der sich nach dem Umzug 1083 auf die neu erbaute Burg auf dem Wirtemberg Konrad von Wirtemberg nannte und einer Seitenlinie der damaligen Kaiserdynastie der Salier entstammte. Den eigentlichen Grundstein zum Aufstieg Württembergs legte Graf Ulrich der Stifter 1247 durch die Gründung eines Stifts in Beutelsbach mit einer Familiengrablege und mit dem Ziel, ein geistliches Zentrum seiner Herrschaft zu schaffen. Die Glanzzeit Beutelsbachs endete mit der Verlegung des Stifts nach Stuttgart um 1310/15.
Im Anschluss an die Museumsführung werden wir die nahegelegene ehemalige Stiftskirche und heutige Pfarrkirche St. Leodegar besuchen und auch hier Interessantes über Kirche und Grablege des Hauses Württemberg im 13. Jahrhundert erfahren. Nach diesem intensiven Eintauchen in die württembergische Landesgeschichte besteht die Möglichkeit zur Stärkung in einer Gaststätte im charmanten historischen Ortskern von Beutelsbach.
| Begleitung | Andrea Würffell und Martin Frieß |
| Führung | Vor Ort: Frau Dr. Nellmann |
| Treffpunkt | 12:50 Uhr S-Bahnsteig Herrenberg, S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 10,-€ (Nichtmitglieder 12,-€) für Fahrt und Führungen |
| Anmeldung | bis Dienstag, 07.04. bei Frau Würffell, max. 20 Teilnehmer |
Donnerstag, 23.04.2026
Fresken und Kuriositäten in Stuttgart: Die Wandbilder der Stuttgarter Markthalle und die Kunst- und Wunderkammer der Herzöge von Württemberg
Die Fahrt nach Stuttgart führt uns zu den – zu Unrecht – wenig beachteten Wandbildern an der Markthalle und ins Landesmuseum. Die Stuttgarter Markthalle wurde 1911-1914 von Martin Elsässer erbaut. Für die Außenfassade schufen Franz Heinrich Gref und Wilhelm Nida-Rümelin, die durch einen Wettbewerb ausgewählt worden waren, mehrere Wandbilder. Während der Ausführung der Fresken kam es zu einem Konflikt zwischen den Malern, der Stoff für eine öffentliche Diskussion bot. Prominente Stuttgarter Kunstkenner schalteten sich ein: Ist ein Maler schlechter, wenn seine Bilder vor allem dekorativ sind?
Die Führung startet um 11:00 Uhr am Rathausbrunnen und wird von Dr. Carla Heussler übernommen. Die Kunsthistorikerin ist u.a. Dozentin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und hat sich intensiv mit der schwäbischen Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts befasst.
Nach der Mittagspause in eigener Regie werden wir am Nachmittag in Ergänzung zu dem anregenden und informativen Vortrag vom 20.11.2025 über „Die Anfänge des Museums – Die Kunstkammer der Herzöge und Herzoginnen von Württemberg“ nun die aktuelle Kunst- und Wunderkammer im Landesmuseum Württemberg besuchen, und zwar im Rahmen einer einstündigen fachkundigen Führung.
Die Kunstkammer war eine vorwiegend der Repräsentation dienende Sammlung von Kunstwerken, Naturalien und Kuriositäten, begründet von Herzog Friedrich I. (Regentschaft von 1593-1608).
| Leitung | Dr. Michaela Bautz und Günther Ansel |
| Treffpunkt | 09.35 Uhr S-Bahnsteig Herrenberg, S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 20,-€ (Nichtmitglieder 22,-€) für Fahrt, Eintritt Landesmuseum und Führungen |
| Anmeldung | bis Donnerstag, 16.04. bei Frau Würffell, max. 25 Teilnehmer |
Donnerstag, 07.05.2026 bis Sonntag, 10.05.2026
Studienreise: Trier und Umgebung durch die Jahrhunderte – Römer, Wein und Moselland
Die Studienfahrt 2026 führt uns diesmal nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Sie wurde 17 v. Chr. von den Römern an einer neu errichteten Moselbrücke gegründet und „Augusta Treverorum“ genannt. Die Stadt wuchs und gewann rasch an Bedeutung; im 3. Jh. n. Chr. wurde sie sogar Regierungssitz des weströmischen Reichs. Auf dem Weg dorthin besuchen wir das Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein. Anschließend machen wir einen Abstecher nach Bernkastel-Kues, Heimatstadt des Gelehrten, Theologen und Philosophen Nikolaus von Kues, und besichtigen das von ihm gestiftete Heilig-Geist-Spital.
Es gibt nur wenige kulturelle Zeugnisse, die so herausragend sind, dass sie den Titel „UNESCO Weltkulturerbe“ tragen dürfen. Dazu zählen in Trier die monumentalen Baudenkmäler der römischen Kaiserresidenz, der Trierer Dom als älteste Bischofskirche in Deutschland und die benachbarte Liebfrauenkirche als eine der frühesten gotischen Kirchen in Deutschland. Von der römischen Geschichte zeugen außer den zahlreichen Bauten im Stadtgebiet viele im Rheinischen Landesmuseum ausgestellte Funde. Wir werden außer dem Museum die Porta Nigra, die Konstantins-Basilika, die Kaiserthermen und das Amphitheater besichtigen. Im Dom und der benachbarten Liebfrauenkirche erhalten wir eine Führung. Bis heute gibt es im Dom die wichtige Wallfahrt zum Heiligen Rock. Zudem beherbergt Trier das Grab des Heiligen Matthias und damit das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen, dem wir ebenfalls einen Besuch abstatten. Außerdem erkunden wir die vielgestaltige Altstadt, die die bewegte Geschichte der Stadt spiegelt. Als Grenzstadt zwischen Deutschland und Frankreich musste Trier wiederholt kriegerische Auseinandersetzungen überstehen. Den Moselwein, dessen Anbau auf die Römer zurückgeht, kosten wir bei einer Weinprobe in Nittel.
Auf dem Rückweg von Trier besuchen wir in Igel und Nennig weitere bedeutende Denkmäler aus römischer Zeit. Wir machen zur Mittagspause Station in Mettlach. Dort gibt es Gelegenheit zur Besichtigung der Ruine der ottonischen Grabeskirche des Hl. Lutwinus oder zu einem Besuch im Outlet der Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch, bevor wir die Heimreise nach Herrenberg antreten.
Wir werden in Trier in einem Hotel am Rande der Altstadt wohnen. Längere Strecken im Stadtgebiet werden mit dem Bus zurückgelegt. Höchstteilnehmerzahl 25 Personen.
| Leitung | Dr. Michaela Bautz, Volker Bäume |
| Treffpunkt | 7:00 Uhr Hallenbad Herrenberg |
| Gebühr | 690.- € (Nichtmitglieder 740.- €) pro Person im DZ 810.- € (Nichtmitglieder 860.-€) pro Person im EZ |
| Anzahlung | 200.- € ab sofort |
| Leistungen | Busfahrt (Firma Däuble), bei Bedarf auch vor Ort 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, 3 x Abendessen, einmal mit Weinprobe, Eintritte, Führungen |
| Anmeldung | Verbindlich bis 31.01.2026 bei Frau Würffell |
Donnerstag, 18.06.2026
Kirchenführung St.-Veit-Kirche Gärtringen
Als eine der „besterhaltenen und reichstangelegten spätgotischen Dorfkirchen Württembergs“ hat der Kunstgelehrte Georg Dehio die spätgotische St.-Veit-Kirche in Gärtringen einst bezeichnet. Sie ist tatsächlich noch immer reich an Malereien aus der Erbauungszeit und aus der Barockzeit, und sie hat weitere Kunstschätze zu bieten. An der opulenten Ausstattung hatte nicht zuletzt der Ortsadel aus dem benachbarten Schloss seinen Anteil. Martin Frieß wird im Rahmen der Führung dieses Kleinod spätmittelalterlicher Kirchenbaukunst vorstellen und dabei auch auf die geschichtliche Entwicklung eingehen. Schließlich wird der örtliche Organist und Chorleiter Christian Liebaug die außergewöhnlich große Orgel vorstellen und zum Klingen bringen.
| Leitung | Martin Frieß |
| Treffpunkt | 14:05 Uhr S-Bahnsteig Herrenberg, S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 12,-€ (Nichtmitglieder 13,50,-€) für Fahrt und Führungen |
| Anmeldung | bis Donnerstag 11.6 bei Frau Würffell, max. 25 Teilnehmer |
Mittwoch, 15.07.2026
Mauren: Schloss, Park, Kirche, Schickhardt und noch mehr
Unsere Veranstaltung in Mauren soll ein schöner. kleiner Nachmittagsausflug im Sommer sein. Zwar sind von dem alten Landschloss, mit dessen Bau Heinrich Schickhardt einst beauftragt wurde, nach den Zerstörungen 1943 nur noch Erdgeschoss, Gewölbekeller und Teile des Schlossgartens erhalten. Aber das ganze Ensemble mit den darüber gesetzten modernen Baukörpern – Wohnungen der Familie – ist architektonisch sehr beeindruckend. Nach einem etwa einstündigen Spaziergang durch den Schlossgarten und ein Stück auf dem Skulpturenpfad erwarten uns gegen 15.00 Uhr im ehemaligen Gartensaal Kaffee und Kuchen und schöne Ausblicke in die Natur durch die großen Fensteröffnungen. Von den Besitzern, Herrn und Frau Kromer, erfahren wir viel über die lange Geschichte des Hauses und ihrer Familie bis in die Gegenwart. Als Abschluss ist noch ein Besuch der kleinen Maurener Kirche geplant.
| Leitung | Elisabeth Kaiser |
| Treffpunkt | 14:00 Uhr Parkplatz Mauren gegenüber dem Schloss, Mitfahrgelegenheit kann vermittelt werden |
| Gebühr | Spende |
| Anmeldung | bis Mittwoch 08.07. bei Frau Würffell, max. 15 Teilnehmer |

