Der Kulturkreis Herrenberg e.V. widmet sich als Heimat- und Geschichtsverein der Erforschung und Vermittlung historischer Daten und Zusammenhänge unserer Region und stellt sie in Bezug zur europäischen Geschichte und Kunstgeschichte. Dies geschieht durch Vorträge, Exkursionen, Besuche von Ausstellungen und andere Veranstaltungen aus diesen Bereichen.
Wie können Sie an unseren Veranstaltungen teilnehmen?
Wir freuen uns über jeden Teilnehmer an unseren Veranstaltungen. Bei sehr vielen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie aber immer den jeweiligen Info-Kasten am Ende der Ankündigung.
Die Anmeldung kann vorzugsweise per E-Mail, aber auch schriftlich oder telefonisch erfolgen. Bei jeder Anmeldung benötigen wir jedoch eine Telefonnummer, unter der wir Sie kurzfristig bei Änderungen informieren können. Bei Anmeldung zu Exkursionen mit dem ÖPNV bitte angeben ob Sie im Besitz eines Tickets sind.
Bitte richten Sie Ihre Anmeldung immer an folgende Adresse:
E-Mail: kulturkreis.hbg-anmeldungen@t-online.de
Andrea Würffell
Wilhelmstr.58
71083 Herrenberg
Tel. 0155 65822293
Bitte überweisen Sie die Gebühr für Exkursionen usw. erst 10 Tage vor dem Anlass und nur, wenn von uns keine Absage erfolgt ist. Oft ist erst am Tag des Anmeldeschlusses wirklich absehbar, ob die Veranstaltung stattfinden kann.
Unsere Bankverbindung
IBAN DE36 6039 1310 0009 9120 02
Gebühren für Vorträge und Exkursionen usw. unter € 30.– sind generell vor Ort bar zu bezahlen.
Wenn Sie nach einer verbindlichen Anmeldung Ihre Teilnahme stornieren und besonders, wenn Sie ohne rechtzeitige Mitteilung fernbleiben, behalten wir uns vor, Sie die uns entstandenen Kosten erstatten zu lassen.
Bitte bedenken Sie, dass bei einer rechtzeitigen Absage jemand von der Warteliste die Chance bekommt nachzurücken.
Gerne verweisen wir auch auf das Programm der Evang. Erwachsenenbildung Herrenberg, das in der Spitalkirche ausliegt oder über www.erwachsenenbildung-herrenberg.de
einzusehen ist.

Donnerstag, 17.09.2026
Zu Gast bei den Kuppinger Mondfängern
In Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg.
Auf dem Rundgang erfahren wir einiges über die Anfänge Kuppingens und die Bedeutung der „Edelfreien“ von Kuppingen, der Erbauer einer ehemaligen Burg. Die evangelische Stephanuskirche, Fleckenzeichen, Fachwerkbauten sowie das älteste Rathaus Württembergs mit dem ausgemalten Rathaussaal säumen unseren Weg. Unter anderem werden wir in Kuppingen an den bekannten Kunstmaler Karl Kühnle erinnert, der hier seine Heimat gefunden und sie durch viele Bilder festgehalten hat. Zum Abschluss lassen wir uns in der katholischen St.-Antonius Kirche von den leuchtenden Glasfenstern Professor Birkles inspirieren. Mit unserem Kuppinger Führungsteam tauchen wir in die Kultur und Geschichte des Ortes ein.
| Leitung | Doris und Reiner Kaupat |
| Treffpunkt | 13:45 Uhr, Friedhof Kuppingen oder 13:15 ZOB Hbg Linie 770, Abfahrt 13:21, Ausstieg Jennerstr. |
| Gebühr | Spende |
| Anmeldung | bis Montag 14.09 bei Frau Würffell |
Freitag, 25.09.2026
Besondere Orte in Stadt und Land
Ziel 1 (Vormittag): „Stadt – Land – Sehnsucht. Idyllische Ansichten in Kunst und Alltagskultur aus dem Südwesten“
Besuch der Sonderausstellung im Kleihues-Bau Kornwestheim
Was macht ein Bild zur Heimat? Und wann wird aus einer Landschaft ein Sehnsuchtsort? Die Ausstellung zeigt, wie Stadt und Landschaft im 20. Jahrhundert dargestellt und zugleich idealisiert wurden. Im Fokus stehen Motive aus dem Südwesten, die zwischen genauer Beobachtung und geprägten Bildvorstellungen stehen. Dabei geht es nicht nur um Kunst, sondern auch um Alltagskultur und die Frage, wie sich bestimmte Bilder im kollektiven Gedächtnis verankern.
In den drei Bereichen Stadt, Landschaft und Sehnsuchtsorte treten Kunstwerke in einen direkten Austausch mit Objekten des Alltags: Porzellan, Keramik, Postkarten und Tourismusplakate. Zugleich versammelt die Ausstellung wichtige Positionen der südwestdeutschen Landschaftsmalerei vom späten 19. bis ins 20. Jahrhundert (z.B. Gustav Schönleber, Christian Landenberger, Otto Reiniger und Hermann Pleuer u.a.). Nach der Führung geht unsere Reise nach Stuttgart, wo wir zunächst in der Nähe des Feuersees eine stärkende Mittagspause einlegen.
Ziel 2 (Nachmittag): Städtisches Lapidarium Stuttgart
Kultur im Grünen erwartet uns im nahegelegenen Städtischen Lapidarium. Mitten im Stuttgarter Süden liegt dieser besondere Ort in einer historischen Parkanlage. Dieses Freilichtmuseum bietet einen besonderen Zugang zur Bau- und Kulturgeschichte der Landeshauptstadt. Über 200 Plastiken und Überreste zerstörter oder abgerissener Bauten der Stadt sind im Freien ausgestellt – eine grüne Oase zwischen Skulpturen, Brunnen und steinernen Zeugnissen der Stadtgeschichte. Eine 60-minütige Führung erklärt uns diese besondere Bühne für Kultur unter freiem Himmel.
| Begleitung | Dorothea Hünemörder, Günther Ansel |
| Führungen | Vor Ort |
| Treffpunkt | 8:55 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 10,- € (Nichtmitglieder 12,- €) für Fahrt, Eintritt und Führungen zzgl. 5,- € für VVS Ticket (max. 20 TN) |
| Anmeldung | bis Freitag, 18.09 bei Frau Würffell |
Donnerstag, 08.10.2026
Erinnerungsort Hotel Silber
Exkursion nach Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg.
Das Hotel Silber in Stuttgart ist ein zentraler Erinnerungs- und Lernort zur Geschichte des nationalsozialistischen Terrors. Über Jahrzehnte war das Gebäude Sitz der Gestapo und der politischen Polizei, später der Kriminalpolizei. Heute dokumentiert es Gewalt und Verfolgung in Diktatur und Demokratie.
Bei unserem Ausflug nehmen wir an einer Führung durch die Dauerausstellung „Polizei, Gestapo und Verfolgung“ sowie durch die aktuelle Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ teil. Diese spannt den Bogen von der Ermordung des demokratischen Politikers Matthias Erzberger 1921 über die rechtsradikale Gewalt der 1990er Jahre bis zu aktuellen Putsch-plänen aus „Reichsbürger“-Kreisen. Neben den Terrorakten selbst thematisiert sie die Perspektiven der Betroffenen, gesellschaftliche Reaktionen und die juristische Aufarbeitung.
Im Anschluss ist ein Nachgespräch im Café Dürnitz im Alten Schloss möglich.
| Begleitung | Dagmar Sowa, Elisabeth Kaiser |
| Treffpunkt | 13:00 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 9,- € Eintritt und Führung zzgl. 8.-€ Fahrtkosten (oder eigenes Ticket, bitte bei der Anmeldung angeben) |
| Anmeldung | Ev. Erwachsenenbildung Tel.: 07032/3278; e-mail: eb.herrenberg@elkw.de |
Mittwoch, 21.10.2026
Von Rom nach Herrenberg – die Pilgerreise des Grafen Eberhard 1482 und die Übergabe des Herrenberger Stiftes an die „Brüder vom gemeinsamen Leben“
Vortrag von Julius Jansen, Universität Tübingen
In Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg
Im Frühjahr 1482 erfüllte sich Graf Eberhard V. („im Barte“) einen lange gehegten Wunsch: Gemeinsam mit einem prächtigen Gefolge auf 60 Pferden pilgerte der Württemberger nach Rom, um die Apostelgräber und den Heiligen Vater zu sehen und das Osterfest zu feiern. Hier, in der Ewigen Stadt, wurde der Besucher von nördlich der Alpen bereits bei seiner Ankunft fürstlich von Kardinälen in Empfang genommen, ein italienischer Beobachter nannte ihn gar „einen der edelsten Fürsten der deutschen Nation“. In Rom traf Eberhard nicht nur seinen Schwager, der ein einflussreicher Kardinal war, sondern wurde von Papst Sixtus IV. sogar mit der „Goldenen Rose“, einer besonderen Auszeichnung, geehrt. Er wurde Zeuge sowohl einer Heiligsprechung (des Theologen Bonaventura) wie blutiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Adelsfamilien. Als Eberhard die Stadt nach vier Wochen wieder verließ, nutzte er den Rückweg noch, um die berühmten Renaissancehöfe in Florenz, Ferrara und Mantua zu besuchen.
Aus Rom brachte der Rückkehrer aber nicht nur Geschenke und Ehren mit, sondern auch eine Handvoll päpstlicher Urkunden. Eine davon betraf das Herrenberger Stift, das der Papst auf Bitten Graf Eberhards der Reformbewegung der „Brüder vom gemeinsamen Leben“ zu übergeben befahl. Diese Urkunde wurde lange fälschlicherweise in das Jahr 1481, nicht 1482 datiert und daher nicht als Produkt der Romreise erkannt. Die Entdeckung dieses Fehlers nimmt der Vortrag zum Anlass, um die gesamte Reise einer Neubetrachtung zu unterziehen und dabei insbesondere nach ihrer Bedeutung für die Brüder vom gemeinsamen Leben sowie das Stift in Herrenberg zu fragen.
| Zeit und Ort | 19:30 Uhr, Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | 8,- € (Nichtmitglieder 10,- €) |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Samstag, 24.10.2026
Auf den Spuren des Architekten Heinrich Schickhardt – Schloss Unterschwandorf und Freudenstadt
Auf unserer Exkursion bewegen wir uns auf den Spuren von Heinrich Schickhardt. Erste Station wird das sonst nicht zugängliche Schloss in dem Haiterbacher Stadtteil Unterschwandorf sein, von dem Schickhardt schrieb, er hätte es von 1595 bis 1596 nahent allerdengs new gebaut. Martin Frieß wird uns in die Geschichte des Schlosses einführen und die sehenswerte Schlosskapelle mit ihrem Netzgewölbe im Schiff und dem Sterngewölbe im Chor vorstellen.
Danach geht es weiter in die von Heinrich Schickhardt auf Geheiß von Herzog Friedrich auf dem Reißbrett geplante Stadt Freudenstadt. Die regelmäßige, einem Mühlebrett ähnelnde Stadtanlage sowie die bekannte „Winkelhakenkirche“, die evangelische Stadtkirche, die das faszinierende romanische Freudenstädter Lesepult birgt, sind einzigartig. Nach einer Mittagspause werden wir dort von einem örtlichen Gästeführer eine eineinhalbstündige Führung über „Die Planstadt und ihre Baumeister – Heinrich Schickhardt und Ludwig Schweizer“ erhalten. Ludwig Schweizer war der Architekt, der nach der fast völligen Zerstörung der Innenstadt Freudenstadts im Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau geleitet hat.
| Begleitung | Dr. Michaela Bautz, Martin Frieß |
| Führungen | Vor Ort |
| Treffpunkt | 10:00 Uhr, Hallenbad Herrenberg, Rückfahrt von FDS gegen 16:00 Uhr |
| Gebühr | 50,- € (Nichtmitglieder 55,- €) für Fahrt, Eintritt und Führungen |
| Anmeldung | bis Donnerstag 15.10 bei Frau Würffell |
Dienstag, 10.11.2026
Siebenbürgen – Vergangenheit und Gegenwart
Informationsabend mit Johannes Söhner, Christoph Stein, Elisabeth Kaiser
Seit über 40 Jahren hat die ev. Kirchengemeinde Herrenberg enge Beziehungen zu ihrer Partnergemeinde in Mediasch in Siebenbürgen – Transsilvanien so der Name der heutigen rumänischen Provinz. Viele Reisen und Begegnungen haben schon ermöglicht, Menschen und ihre Kultur, auch ihre aktuellen Lebensbedingungen, die atemberaubende Landschaft auf der Hochebene im Karpatengürtel und die Kunst in Städten und Dörfern, die seit über 800 Jahre gewachsen sind, kennenzulernen.2019 organisierte der Kulturkreis eine große Studienreise, die auch die orthodoxe Kunst in der Provinz Moldau mit einschloss. Bei einem erneuten Besuch im Herbst 2027 sollen diese Eindrücke vertieft werden.
Am Vortragsabend führt ein kurzer Überblick in die Geschichte Siebenbürgens ein, bevor dann im bebilderten Vortrag die Organisation der Reise und die einzelnen Reiseziele vorgestellt werden: Klausenburg, Alba Julia, Hermannstadt, Kronstadt, vor allem die Partnergemeinde Mediasch, Hetzeldorf mit dem von vielen hier unterstützten ungewöhnlichen Altenzentrum, Schäßburg und Kirchenburgen im Umkreis. Genaue Informationen zur Reise finden sich im neuen Programmheft der Ev. Erwachsenenbildung Hbg, die diese Reise organisiert.
| Zeit und Ort | 19:00 Uhr, Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | keine |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Freitag, 27.11.2026
Musik und Tanz – Stuttgart einmal anders
Weltberühmtheit genießt das Stuttgarter Ballett und insgesamt drei große Orchester prägen das Konzertleben unserer Landeshauptstadt. John Cranko löste vor mehr als 50 Jahren das legendäre Stuttgarter Ballettwunder aus und Stuttgart avancierte zur Balletthauptstadt Deutschlands. Dieser Entwicklung widmet sich die Ausstellung BALLETTWUNDER im Stadtpalais. Bei einer einstündigen Führung erweckt diese Ausstellung mit Kostümen, Bühnenbildentwürfen und einer großflächigen Licht- und Videoprojektion die Geschichte dieses Balletts zum Leben – es wird zum immersiven Erlebnis von Tanz und Bewegung im Raum. Wir schließen diesen Eindrücken einen musikalischen Genuss an durch einen Konzertbesuch in der Liederhalle. Die Stuttgarter Philharmoniker spielen an diesem Abend:
J. Strauß – An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314
W.A. Mozart – Klavierkonzert d-Moll KV 466
J. Brahms – Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Dem Konzert geht eine fachkundige Einführung voraus, so dass wir bestens vorbereitet diesen Abend genießen können. Die Zeit zwischen beiden Veranstaltungen ist entweder zur freien Verfügung oder man schließt sich einer gemeinsamen Einkehr an.
Hinweis: Dieser gemeinsame Konzertbesuch soll ein Versuch sein, um das eventuelle Interesse für weitere begleitete Konzert- oder Theater-Abende in Stuttgart als Programmangebot unseres Kulturkreises zu ermitteln. Die Anreise erfolgt stets mit der S-Bahn, die restliche Heimwegbegleitung vom Bahnhof nach der Rückkehr wird organisiert.
| Begleitung | Günther Ansel |
| Treffpunkt | 14:00 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg, Rückfahrt mit der S-Bahn, max. 15 Personen |
| Gebühr | 40,- € (Nichtmitglieder 45,- €) für Fahrt, Konzertticket und Eintritt zzgl. 5,- € für VVS Ticket |
| Anmeldung | bis Samstag 24.10 bei Frau Würffell |
Donnerstag, 3.12.2026
„Zwischen Schönheit und Wahrheit“ – Der Maler Karl Hofer und das Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen
Die diesjährige Ausstellung der Galerie Bietigheim-Bissingen ist Karl Hofer (1878–1955) gewidmet, einem bedeutenden Maler der Moderne in Deutschland. Sein Werk wird mit rund 80 Gemälden, die zwischen 1900 und 1955 entstanden sind, dokumentiert. Auf der Suche nach einer menschlichen Wahrheit jenseits politischer und modischer Strömungen entwickelte Hofer eine eigenständige Bildsprache zwischen Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Neben seinen eindrucksvollen Menschenbildern schuf Hofer auch Landschaften und Stillleben. Die Bilder spiegeln seinen wechselvollen Lebensweg ebenso wie seine persönliche Zerrissenheit. Als Direktor der Hochschule für bildende Künste in Berlin prägte er maßgeblich die Nachkriegsdebatte um Figuration und Abstraktion. Durch diese Ausstellung wird uns Frau Dr. Carla Heussler führen.
Nach einer Mittagspause im Restaurant Rossknecht erhalten wir eine Führung im nahe gelegenen Hornmoldhaus. Es ist eines der am besten erhaltenen Bürgerhäuser der Renaissance in Süd-deutschland. Erbaut wurde das Haus in den Jahren 1535/36 durch den Bietigheimer Vogt Sebastian Hornmold den Älteren. Besonders sehenswert sind die erhaltenen Wand- und Deckenmalereien aus der Renaissancezeit im Inneren. Das Haus beherbergt heute das Stadtmuseum.
| Begleitung | Dr. Michaela Bautz |
| Führungen | Vor Ort |
| Treffpunkt | 9:00 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg, Rückkehr ca. 19:00 Uhr |
| Gebühr | 17,- € (Nichtmitglieder 19,- €), für Eintritt und Führungen (plus 5.- € für VVS-Ticket) ab 16 Teilnehmer |
| Anmeldung | bis Freitag 27.11. bei Frau Würffell |
Donnerstag, 10.12.2026
Der Stern von Bethlehem in Kunst und Astronomie
Vortrag von Rainer Bautz in Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg.
Der Stern von Bethlehem, auch der Stern der Magier genannt, fasziniert schon seit langem die Menschen. Jeder von uns kennt Beispiele von Darstellungen mit den „Heiligen drei Königen“, wie sie ihre Geschenke dem Jesuskind darbringen und wo ein „Stern“ über der Krippe zu sehen ist. Form und Aussehen dieses Sterns haben sich über die Jahrhunderte verändert, und auch die Astronomen haben versucht, eine Erklärung für ein mögliches Himmelsphänomen zur Zeit der Geburt Christi zu finden. Es sei angemerkt, dass die Bibel als Quelle den „Stern“ nur an einer Stelle erwähnt.
In dem Vortrag sollen die Darstellung des Sterns über die Jahrhunderte aufgezeigt und die gängigen astronomischen Theorien dargelegt werden.
| Zeit und Ort | 19:00 Uhr, Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | 8,- € (Nichtmitglieder 10,- €) |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Donnerstag, 21.01.2027
„Zier & Zeichen: Was Männer schmückt“
Besuch der Sonderausstellung im Landesmuseum Württemberg
Männer schmücken sich – und das seit Jahrtausenden. Ob Ring, Amulett, Orden, Uhr, Tattoo oder Gürtelschnalle: Schmuck ist weit mehr als reine Zier. Er erzählt Geschichten, setzt Zeichen und ist Ausdruck von Macht, Status, Zugehörigkeit und Identität. Kulturhistorisch wurde das Phänomen Männerschmuck bislang jedoch kaum gewürdigt.
Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart: Ausgehend von den Sammlungsbeständen des Landesmuseums Württemberg mit Schwerpunkt auf dem mitteleuropäischen Raum eröffnet sie zugleich aktuelle und interkulturelle Perspektiven. Zu sehen ist die Vielfalt von Männerschmuck – von archäologischen Funden und historischen Artefakten über kunsthandwerkliche Objekte bis hin zu Alltagsgegenständen. Im Zentrum steht die Frage, welche Botschaften Schmuck vermittelt, welche Bedeutungen Schmuckelemente haben und was sie damals wie heute über Männlichkeit und den Wandel von Geschlechterrollen verraten.
| Begleitung | Dorothea Hünemörder, Renate Brujmann |
| Führung | Vor Ort |
| Treffpunkt | 13:05 Uhr, S-Bahnsteig Herrenberg S1, Rückkehr nach Vereinbarung |
| Gebühr | 15,- € (Nichtmitglieder 17,- €) für Fahrt und Führung zzgl. 5,- € für VVS Ticket |
| Anmeldung | bis Donnerstag, 14.01. bei Frau Würffell |
Dienstag, 26.01.2027
Fritz à Wengen und seine Rüstungsbetriebe. Flugzeugteile aus Calw und Talmühle
Vortrag von Martin Frieß, Dipl. Archivar (FH), bis 30.09.2021 Kreisarchivar in Calw in Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Hbg.
Im Zentrum des bebilderten Vortrags steht der Unternehmer Fritz à Wengen (1908-1953) und die von ihm gegründete Firma „Luftfahrtgeräte GmbH“ (Lufag) in Calw. Noch heute prägen die Fabrikhallen, in denen später die Firma Bauknecht Kühlschränke produzierte, den Ortseingang von Calw. In dem neu errichteten Rüstungsbetrieb wurden von 1942 bis 1945 Flugzeugteile für die Luftfahrtindustrie hergestellt, ebenso wie im Stammwerk der Firma im Neubulacher Ortsteil Talmühle/Seitzental. Dazu wurden auch zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter herangezogen und im Calwer Betrieb eine Außenstelle des Konzentrationslagers Natzweiler eingerichtet. In dem Vortrag wird ein Überblick über diese Entwicklung und die Zeit nach 1945 gegeben bis zum Tod des Firmengründers 1953.
| Zeit und Ort | 19:00 Uhr, Spitalkirche, Tübinger Straße |
| Gebühr | 8,- € (Nichtmitglieder 10,- €) |
| Anmeldung | nicht erforderlich |
Vorschau
Donnerstag 08.04 bis Sonntag 11.04.2027
Studienreise nach Speyer, Worms und Mainz (jüdisch die SchUM-Städte)
Zu den ältesten jüdischen Gemeinden in West-, Mittel- und Osteuropa gehörten die drei mittelrheinischen SchUM-Städte Worms, Mainz und Speyer, in die die Studienfahrt 2027 führen wird. Wir werden die erhaltenen Denkmäler jüdischen Lebens in diesen früheren Zentren jüdischen Lebens in Deutschland – Synagogen, Frauenschulen, Lehrhäuser, Ritualbäder – und die einzigartigen Friedhöfe in Worms und Mainz besuchen, die 2021 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurden. Unser Hotelstandort wird in Mainz sein, wo wir weitere Sehenswürdigkeiten besuchen werden.
| Leitung | Martin Frieß und N.N. |
| Leistungen | Busfahrt, Ausflüge, 3 Übernachtungen mit Frühstück in Mainz, 3 x Abendessen, Eintritte, Führungen |
| Gebühr | Vorläufige Kalkulation – ca. 750,- € pro Person im DZ |
| Anmeldung | Unverbindlich bis Dienstag, 01.12. bei Frau Würffell |
| Hinweise | Genaueres im neuen Programm (Januar 2027) Verbindliche Anmeldung voraussichtlich bis 31.01.27 |
Kulturkreis Herrenberg e.V.
| Vorsitzende: Elisabeth Kaiser Kleiststr. 17 71083 Herrenberg Tel: 07032/26759 @-Mail: kulturkreis.hbg@t-online.de Stellv. Vorsitzende: Renate Brujmann Vorstand: Günther Ansel Dr. Michaela Bautz Volker Bäume Martin Frieß Dorothea Hünemörder Dr. Christian Kübler Werner Preiss Christa Sattler Rainer Sattler Andrea Würffell Anmeldungen für Fahrten und Veranstaltungen: Änderungen von Bankverbindung oder Adresse: Andrea Würffell Wilhelmstraße 58 71083 Herrenberg Tel: 0155 65822293 @-Mail: kulturkreis.hbg-anmeldungen@t-online.de Christa Sattler Nordstraße 29 75392 Deckenpfronn Tel: 0173 3246082 @-Mail: c.sattler@web.de homepage: www.kulturkreis-herrenberg.org |
Beitrittserklärung zum Kulturkreis Herrenberg e.V.
(bitte an die Vorsitzende senden)
| Name: | Vorname: |
| *Beruf | *geb. am |
| Straße: | |
| PLZ, Wohnort: *e-Mail-Adresse * Angaben freigestellt | *Telefon |
erklärt / erklären hiermit seinen / ihren Beitritt zum Kulturkreis Herrenberg e. V. Für die Mitgliedschaft gilt die Satzung des Kulturkreises Herrenberg e. V., die durch den Beitritt anerkannt wird. Eine Ausfertigung dieser Satzung wird zugesandt.
| Herrenberg, den | Unterschrift(en) |
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Ich ermächtige, jederzeit widerruflich, den Kulturkreis Herrenberg e. V.
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